Über solche Wischiwaschi-Diagnosen könnte ich mich echt aufregen
Die Gutachter scheinen gewisse Stichworte zu benötigen, um daran ihre Positiventscheidung aufhängen zu können. Das kann ich auf der einen Seite auch verstehen, da es leider genug Menschen gibt, die sich über eine Reha etwas Extraurlaub verschaffen wollen (in meiner ersten katastrophalen Reha, habe ich solche Personen zu Genüge kennenlernen müssen...).
Also, geht auf jeden Fall noch einmal zum Arzt, versucht ihn auf eine präzisere Diagnose festzunageln (hilfreich wären hier Gradzahlen).
Und ganz wichtig: bittet ihn darum, dass er eine Verschlechterung prognostiziert und möglichst darauf hinweist, dass dieser mit Reha entgegengewirkt werden kann.
Wenn z.B. Schmerzen oder andere Einschränkungen bestehen, gebt auch das an.
Wie gesagt, oft hilft allein ein Widerspruch (habe schon erlebt, dass es noch nicht einmal einer Begründung bedurfte...). Wenn dieser gut begründet ist, solltet ihr gute Chancen haben.
Ihr könnt dabei z.B. auch darauf eingehen, dass die ambulante Schroth-KG hilfreich ist, aber die Therapeutin eine Intensivreha für notwendig hält, dass sich muskuläre Beschwerden durch die Dysbalancen in letzter Zeit mehren - vielleicht kannst Du noch etwas mehr dazu schreiben, was Euch an Symptomen aufgefallen ist. Es gibt natürlich auch viele Skoliosen, die absolut beschwerdefrei verlaufen.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)