Schmerztherapie in BaSa?
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Penny Lane
Schmerztherapie in BaSa?
Hi,
mein Reha-Antrag läuft und mein Arzt hat "Bad Salzungen" als Reha-Ort erster Wahl angegeben.
Ich habe noch nie eine Reha gehabt; die erste "halbgare" Skoliose-Diagnose hatte ich im Dez. 2008 und nun ist sie genauer: skoliotische Fehlhaltung im thorakolumbalen Übergangsbereich sowie Skoliose in der LWS und BWS, allerdings keine Cobb°-Angabe.
Zusätzlich zur Skoliose habe ich beginnende Osteochondrose und Spondylolisthesies (Meyerding Grad II), was lt. Arzt vermutlich die Hauptursache für die (stetig zunehmenden) Schmerzen ist.
Wäre ich mit der Diagnose in BaSa überhaupt richtig? Also, wird dort auch schmerztherapeutisch gearbeitet (was mir sehr wichtig ist; mein größtes Problem ist weniger die Skoliose, als viel mehr die Frage, wie ich trotz der Schmerzen meine Arbeitsfähigkeit erhalten kann und wie ich es möglichst lange schaffe, mit nur wenig Medikamenten auszukommen) und ist die intensive SCHROTH-Therapie auch mit Schmerzen möglich?
Ich würde mich über Antwort freuen!
mein Reha-Antrag läuft und mein Arzt hat "Bad Salzungen" als Reha-Ort erster Wahl angegeben.
Ich habe noch nie eine Reha gehabt; die erste "halbgare" Skoliose-Diagnose hatte ich im Dez. 2008 und nun ist sie genauer: skoliotische Fehlhaltung im thorakolumbalen Übergangsbereich sowie Skoliose in der LWS und BWS, allerdings keine Cobb°-Angabe.
Zusätzlich zur Skoliose habe ich beginnende Osteochondrose und Spondylolisthesies (Meyerding Grad II), was lt. Arzt vermutlich die Hauptursache für die (stetig zunehmenden) Schmerzen ist.
Wäre ich mit der Diagnose in BaSa überhaupt richtig? Also, wird dort auch schmerztherapeutisch gearbeitet (was mir sehr wichtig ist; mein größtes Problem ist weniger die Skoliose, als viel mehr die Frage, wie ich trotz der Schmerzen meine Arbeitsfähigkeit erhalten kann und wie ich es möglichst lange schaffe, mit nur wenig Medikamenten auszukommen) und ist die intensive SCHROTH-Therapie auch mit Schmerzen möglich?
Ich würde mich über Antwort freuen!
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Lady S
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- Registriert: Mo, 10.06.2002 - 00:00
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr. - Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
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Re: Schmerztherapie in BaSa?
Hallo Penny Lane,
Was verstehst Du unter "schmerztherapeutisch arbeiten"?
Der Schwerpunkt liegt dort schon eindeutig auf Schroth KG. Aber möglicherweise erreichst Du durch das intensive Training (ggf. unter Schmerzmitteln!) eine Stabilisierung, die Dich danach
ohne Schmerzmittel auskommen lässt.
Letztlich weisst Du ja auch nicht wirklich, ob die Schmerzen nun wirklich vom Gleitwirbel kommen.
Frage doch direkt in der Klinik in Bad Salzungen an, ob Du dort richtig bist und was an Therapien zur Verfügung steht.
Grüsse, Lady S
Was verstehst Du unter "schmerztherapeutisch arbeiten"?
Der Schwerpunkt liegt dort schon eindeutig auf Schroth KG. Aber möglicherweise erreichst Du durch das intensive Training (ggf. unter Schmerzmitteln!) eine Stabilisierung, die Dich danach
ohne Schmerzmittel auskommen lässt.
Letztlich weisst Du ja auch nicht wirklich, ob die Schmerzen nun wirklich vom Gleitwirbel kommen.
Frage doch direkt in der Klinik in Bad Salzungen an, ob Du dort richtig bist und was an Therapien zur Verfügung steht.
Grüsse, Lady S
Re: Schmerztherapie in BaSa?
Hallo PennyLane,
wo hast du denn schmerzen?
Bei meinem BaSa-Aufenthalt habe ich nur Übungen gelernt, die keine Schmerzen im Bereich meiner Hyperkyphose. meiner ursächlichen Schwachstelle verursachten.
Leider hatte ich aber durch die Übungen verstärkt Schmerzen an anderen Stellen (Schultern und Steißbein). Der schmerztherapeutische Ansatz beim Steiß war Voltaren und Wärmflasche - das hat nach einiger Zeit auch ein wenig Linderung verschafft. Meine Schulterbeschwerden konnte ich wahrscheinlich nicht so laut artikulieren, als dass sich dafür jemand interessiert hätte, aber sie verleiden mir heute noch Schroth.
Nur bei meinen Blokaden an der HWS konnte ich nach mehrmaligem Nachfragen geraume Zeit später einen Arzt finden, der mir den Nacken wieder "einrenkte".
Als ich in BaSa war, ist auch jemand abgereist, weil sich seine Schmerzen (ich glaube) im LWS-Bereich so verstärkten, dass er die Reha nicht weiterführen wollte oder konnte.
Die meisten, mit denen ich während der Kur gesprochen habe waren aber sehr zufrieden, auch wenn einige über verstärkte Schmerzen klagten. Aber die Hoffnung auf und vielleicht auch der Glaube an einen Therapieerfolg ließen die meisten (wie auch mich) weitermachen.
Eine Stabilisierung der "Schwachstellen" und somit verminderte Schmerzanfälligkeit konnte ich bei mir schon feststellen, aber die Nebenwirkungen habe ich auch gespürt.
Da aber bei vielen Patienten keine oder nur kleine "Nebenwirkungen" auftreten. kann man BaSa ja ruhig mal ausprobieren.
Ich selbst würde wahrscheinlich nicht wieder hinfahren, obwohl mir das Ambiente, der "Kraftraum" und die Kletterwand sehr gut gefallen haben.
So, das waren ein paar sehr persönliche Eindrücke.
Vielleicht posten ja noch andere Ihre Erfahrungen und tragen zu einer Meinungsbildung bei.
Du kannst auch mal das Forum durchforsten, hier gibt es sicher noch andere Einschätzungen zu dem Thema.
GutGehn
Kypho60
wo hast du denn schmerzen?
Bei meinem BaSa-Aufenthalt habe ich nur Übungen gelernt, die keine Schmerzen im Bereich meiner Hyperkyphose. meiner ursächlichen Schwachstelle verursachten.
Leider hatte ich aber durch die Übungen verstärkt Schmerzen an anderen Stellen (Schultern und Steißbein). Der schmerztherapeutische Ansatz beim Steiß war Voltaren und Wärmflasche - das hat nach einiger Zeit auch ein wenig Linderung verschafft. Meine Schulterbeschwerden konnte ich wahrscheinlich nicht so laut artikulieren, als dass sich dafür jemand interessiert hätte, aber sie verleiden mir heute noch Schroth.
Nur bei meinen Blokaden an der HWS konnte ich nach mehrmaligem Nachfragen geraume Zeit später einen Arzt finden, der mir den Nacken wieder "einrenkte".
Als ich in BaSa war, ist auch jemand abgereist, weil sich seine Schmerzen (ich glaube) im LWS-Bereich so verstärkten, dass er die Reha nicht weiterführen wollte oder konnte.
Die meisten, mit denen ich während der Kur gesprochen habe waren aber sehr zufrieden, auch wenn einige über verstärkte Schmerzen klagten. Aber die Hoffnung auf und vielleicht auch der Glaube an einen Therapieerfolg ließen die meisten (wie auch mich) weitermachen.
Eine Stabilisierung der "Schwachstellen" und somit verminderte Schmerzanfälligkeit konnte ich bei mir schon feststellen, aber die Nebenwirkungen habe ich auch gespürt.
Da aber bei vielen Patienten keine oder nur kleine "Nebenwirkungen" auftreten. kann man BaSa ja ruhig mal ausprobieren.
Ich selbst würde wahrscheinlich nicht wieder hinfahren, obwohl mir das Ambiente, der "Kraftraum" und die Kletterwand sehr gut gefallen haben.
So, das waren ein paar sehr persönliche Eindrücke.
Vielleicht posten ja noch andere Ihre Erfahrungen und tragen zu einer Meinungsbildung bei.
Du kannst auch mal das Forum durchforsten, hier gibt es sicher noch andere Einschätzungen zu dem Thema.
GutGehn
Kypho60
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15281
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
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Re: Schmerztherapie in BaSa?
Sehr ungewöhnliche Diagnose, ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass gleichzeitig eine "skoliotische Fehlhaltung" und eine "Skoliose" in der WS vorhanden sein soll. Möglicherweise ist das dem Arzt gar nicht bewusst, dass das per Definition grundsätzlich ein Unterschied ist.Penny Lane hat geschrieben:die erste "halbgare" Skoliose-Diagnose hatte ich im Dez. 2008 und nun ist sie genauer: skoliotische Fehlhaltung im thorakolumbalen Übergangsbereich sowie Skoliose in der LWS und BWS, allerdings keine Cobb°-Angabe.
Die Vorraussetzung für eine Schroth REHA ist schon, dass wenigstens die Grad Angaben vorliegen! Insofern ist ein Nachfragen in BaSa schon ein wenig problematisch, weil die Situation bezüglich Fehlstellungen schon konkret bekannt sein sollten.
Die REHA selbst führt in der Mehrzahl der Fälle schon zu einer Schmerzlinderung, die Ausnahmen gibt es, sie fallen natürlich besonders auf, aber es sind offenbar nur sehr wenige. Also bleibt nur das Ausprobieren.
Bei Fehlstellungen stelle ich mir immer vor, dass es ja früher mal wenig oder gar keine Schmerzen gegeben hat und auf diesen Zustand muss man durch Korrektur wieder kommen. Wenn man das in kürzerer Zeit macht (das macht ja Sinn), als es entstanden ist, wird man natürlich mit Beschwerden rechnen müssen, die auch an anderen Stellen auftreten können. Und die Rücken sind so unterschiedlich, dass man das nie vorhersagen kann.
Ich würde diese aktive Muskelpflege aber immer gegenüber den passiven Maßnahmen wie Wärmeanwendungen oder Schmerzmitteln unbedingt vorziehen, soweit das möglich ist.
Gruss
Klaus
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minimine
- Co-Admin

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- Diagnose: Skoliose
- Therapie: 3x Reha (2005, 2007, 2009),
Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Re: Schmerztherapie in BaSa?
Hallo Penny Lane,
ich habe auch schon bei jeder meiner 3 Rehas Mitpatienten kennengelernt, die durch die Schroth-Reha mehr Beschwerden als vor der Reha hatten. Ich denke halt, diese Patienten wären dann in einer anderen Klinik besser aufgehoben gewesen, zumal man in einer Schroth-Klinik halt nicht mal so einfach die Therapiemethode wechseln kann. Es ist ja auch nicht so, dass man dann soo leicht wieder an eine weitere Reha kommt, deshalb finde ich schon gut, dass du dich vorher informierst.
Hast du denn schonmal ambulant Schroth ausprobiert? Das kommt zwar nicht ganz an das stationäre Schroth ran, vermittelt aber einen guten Eindruck. Vielleicht würdest du dadurch erstmal reinschnuppern können, ob es dir helfen könnte oder ob du evtl. mehr Beschwerden bekommst.
Vielleicht wäre aber auch eine andere Reha-Klinik mit weniger Schroth sinnvoll, z.B. die Argentalklinik Isny. Aber das müsstest du zusammen mit deinem behandelten Arzt entscheiden. In Salzungen gibt es übrigens auch eine normale Orthopädie, vielleicht meint dein Arzt ja auch das?
LG
Minimine
ich habe auch schon bei jeder meiner 3 Rehas Mitpatienten kennengelernt, die durch die Schroth-Reha mehr Beschwerden als vor der Reha hatten. Ich denke halt, diese Patienten wären dann in einer anderen Klinik besser aufgehoben gewesen, zumal man in einer Schroth-Klinik halt nicht mal so einfach die Therapiemethode wechseln kann. Es ist ja auch nicht so, dass man dann soo leicht wieder an eine weitere Reha kommt, deshalb finde ich schon gut, dass du dich vorher informierst.
Hast du denn schonmal ambulant Schroth ausprobiert? Das kommt zwar nicht ganz an das stationäre Schroth ran, vermittelt aber einen guten Eindruck. Vielleicht würdest du dadurch erstmal reinschnuppern können, ob es dir helfen könnte oder ob du evtl. mehr Beschwerden bekommst.
Vielleicht wäre aber auch eine andere Reha-Klinik mit weniger Schroth sinnvoll, z.B. die Argentalklinik Isny. Aber das müsstest du zusammen mit deinem behandelten Arzt entscheiden. In Salzungen gibt es übrigens auch eine normale Orthopädie, vielleicht meint dein Arzt ja auch das?
LG
Minimine
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Minimine
Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Minimine
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Albert Einstein
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Penny Lane
Re: Schmerztherapie in BaSa?
Danke für eure Antworten!
Ja, die Diagnose ist "irgendwie seltsam" - immerhin habe ich vor den Röntgenaufnahmen im Dez. lange rumtelefoniert, um eine Praxis zu finden, in der die Aufnahmen der Wirbelsäule in einem Bild gemacht und die Cobb-Werte ausgerechnet werden.
Als der Befund bei meinem behandelnden Arzt war, las er sich den Bericht durch, meinte nur "Oookay, ich denke, wir sollten umgehend eine Reha beantragen, weil Sie sicher selbst wissen, daß ambulantes Erlernen der Schroth-Methode nicht möglich ist".
Inzwischen habe ich festgestellt, daß die Cobb-Werte nicht ausgerechnet wurden (Anruf in der Praxis: "Öhm, das haben wir Ihnen falsch mitgeteilt. Sorry. Wir machen das nicht. Holen Sie die Bilder raus, dann rechnet das der behandelnde Arzt aus." Gesagt, getan - CD mit vier Bildern erhalten. "Nein - Ganzaufnahmen machen wir nicht, wurde Ihnen auch falsch mitgeteilt. Tut uns leid. Kann Ihr Arzt aber trotzdem was mit anfangen." Na hoffentlich... der ist nun leider auch noch krank und länger nicht erreichbar.)
Was meine (stetig) zunehmenden (seit Jahren bestehenden) Schmerzen angeht: damit muß ich lt. ärztlicher Aussage halt leben und "bei Bedarf" Metamizol nehmen. Leider sind die Schmerzen inzwischen an manchen Tagen (auch mit den Medis, wenn ich mich überwinde, sie zu nehmen) so stark, daß ich kaum durchschlafen kann, nur mit Mühe den Arbeitstag überstehe und die gewohnte Krankengymnastik, die ich seit Jahren (fast) täglich zu Hause mache, nicht mehr hinkriege.
Naja, ich habe halt die Hoffnung, zu erfahren, woher die Schmerzen kommen, ob und wie ich sie in den Griff bekomme und in weit ich mich damit abfinden muß. Schmerzbewältigungsstrategien oder so wären was feines. *g*
Ich habe das dumme Gefühl, immer nur "vielleichts" und "schau´n mer mal" und "keine Ahnung, müssen die Leute in der Reha klären" oder auch "kann man eh nix machen" bzw. "erst Schroth, dann weiter gucken" zu bekommen. Am meisten verunsichern mich die widersprüchlichen Aussagen verschiedener Ärzte und Physiotherapeuten.
Vermutlich bleibt mir aber aktuell nichts weiter übrig, als a) zu hoffen daß mein behandelnder Arzt bald wieder erreichbar ist und b) abzuwarten, ob der Reah-Antrag überhaupt bewilligt wird.
Also, danke noch mal für die Rückmeldungen.
Ja, die Diagnose ist "irgendwie seltsam" - immerhin habe ich vor den Röntgenaufnahmen im Dez. lange rumtelefoniert, um eine Praxis zu finden, in der die Aufnahmen der Wirbelsäule in einem Bild gemacht und die Cobb-Werte ausgerechnet werden.
Als der Befund bei meinem behandelnden Arzt war, las er sich den Bericht durch, meinte nur "Oookay, ich denke, wir sollten umgehend eine Reha beantragen, weil Sie sicher selbst wissen, daß ambulantes Erlernen der Schroth-Methode nicht möglich ist".
Inzwischen habe ich festgestellt, daß die Cobb-Werte nicht ausgerechnet wurden (Anruf in der Praxis: "Öhm, das haben wir Ihnen falsch mitgeteilt. Sorry. Wir machen das nicht. Holen Sie die Bilder raus, dann rechnet das der behandelnde Arzt aus." Gesagt, getan - CD mit vier Bildern erhalten. "Nein - Ganzaufnahmen machen wir nicht, wurde Ihnen auch falsch mitgeteilt. Tut uns leid. Kann Ihr Arzt aber trotzdem was mit anfangen." Na hoffentlich... der ist nun leider auch noch krank und länger nicht erreichbar.)
Was meine (stetig) zunehmenden (seit Jahren bestehenden) Schmerzen angeht: damit muß ich lt. ärztlicher Aussage halt leben und "bei Bedarf" Metamizol nehmen. Leider sind die Schmerzen inzwischen an manchen Tagen (auch mit den Medis, wenn ich mich überwinde, sie zu nehmen) so stark, daß ich kaum durchschlafen kann, nur mit Mühe den Arbeitstag überstehe und die gewohnte Krankengymnastik, die ich seit Jahren (fast) täglich zu Hause mache, nicht mehr hinkriege.
Naja, ich habe halt die Hoffnung, zu erfahren, woher die Schmerzen kommen, ob und wie ich sie in den Griff bekomme und in weit ich mich damit abfinden muß. Schmerzbewältigungsstrategien oder so wären was feines. *g*
Ich habe das dumme Gefühl, immer nur "vielleichts" und "schau´n mer mal" und "keine Ahnung, müssen die Leute in der Reha klären" oder auch "kann man eh nix machen" bzw. "erst Schroth, dann weiter gucken" zu bekommen. Am meisten verunsichern mich die widersprüchlichen Aussagen verschiedener Ärzte und Physiotherapeuten.
Vermutlich bleibt mir aber aktuell nichts weiter übrig, als a) zu hoffen daß mein behandelnder Arzt bald wieder erreichbar ist und b) abzuwarten, ob der Reah-Antrag überhaupt bewilligt wird.
Also, danke noch mal für die Rückmeldungen.
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Saphira
- Profi

- Beiträge: 1511
- Registriert: Mo, 07.06.2010 - 13:49
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: Skoliose: hochthorakal 15°, thorakolumbal 19°;
Hüftdysplasie bds. - Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen
Re: Schmerztherapie in BaSa?
Hallo,
das mit den Schmerzen kenne ich leider nur zu gut. Auch wenn es sich momentan einigermaßen in Grenzen hält, habe ich doch auch immer wieder Phasen, in denen ich es kaum ertrage und in denen Schmerzmittel auch kaum noch wirken und ich dann recht stark dosierte Schmerzmittel vorübergehend einnehmen muss, was ich auch nicht so gerne mag
.
Deshalb möchte mich mein Orthopäde nach Bad Sobernheim zur Reha schicken mit dem primären Ziel der Schmerzreduktion. Ich hoffe, dass mir die Reha diesen gewünschten Erfolg bringen kann. Dennoch habe auch ich die Befürchtung, dass meine Schmerzen und Beschwerden eventuell während der Reha schlimmer werden könnten. Deshalb frage ich mich auch immer wieder, inwiefern die in der Reha auf sowas dann eingehen bzw. reagieren. Also z.B.
- Inwiefern wird die Therapie den Schmerzen angepasst (z.B. in den Einzeltherapien oder durch Reduktion des Therapieumfangs)?
- Hat man die Möglichkeit, dort mit einem Arzt zu sprechen, wenn die Schmerzen sich verschlimmern?
- Geben die Ärzte dort in solchen Fällen dann Schmerzmittel, notfalls auch stärkere oder opioidhaltige Schmerzmittel oder Spritzen?
- Wird dort in unklaren Situationen eine weiterführende Diagnostik durchgeführt oder veranlasst (z.B. Röntgen oder MRT)?
@ Penny Lane: Ich denke, solche oder so ähnliche Gedanken und Fragen gehen dir wohl auch durch den Kopf. Ob es letztendlich schmerztechnisch besser wird oder nicht, wird schwer vorherzusagen sein. Ich für mich probiere es einfach aus und hoffe, dass die Schmerzen besser und nicht schlimmer werden. Ich sehe es so, dass ich eigentlich nichts zu verlieren habe und es für mich allemal ein Versuch wert ist. Ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen.
Grüßle,
Saphira
das mit den Schmerzen kenne ich leider nur zu gut. Auch wenn es sich momentan einigermaßen in Grenzen hält, habe ich doch auch immer wieder Phasen, in denen ich es kaum ertrage und in denen Schmerzmittel auch kaum noch wirken und ich dann recht stark dosierte Schmerzmittel vorübergehend einnehmen muss, was ich auch nicht so gerne mag
Deshalb möchte mich mein Orthopäde nach Bad Sobernheim zur Reha schicken mit dem primären Ziel der Schmerzreduktion. Ich hoffe, dass mir die Reha diesen gewünschten Erfolg bringen kann. Dennoch habe auch ich die Befürchtung, dass meine Schmerzen und Beschwerden eventuell während der Reha schlimmer werden könnten. Deshalb frage ich mich auch immer wieder, inwiefern die in der Reha auf sowas dann eingehen bzw. reagieren. Also z.B.
- Inwiefern wird die Therapie den Schmerzen angepasst (z.B. in den Einzeltherapien oder durch Reduktion des Therapieumfangs)?
- Hat man die Möglichkeit, dort mit einem Arzt zu sprechen, wenn die Schmerzen sich verschlimmern?
- Geben die Ärzte dort in solchen Fällen dann Schmerzmittel, notfalls auch stärkere oder opioidhaltige Schmerzmittel oder Spritzen?
- Wird dort in unklaren Situationen eine weiterführende Diagnostik durchgeführt oder veranlasst (z.B. Röntgen oder MRT)?
@ Penny Lane: Ich denke, solche oder so ähnliche Gedanken und Fragen gehen dir wohl auch durch den Kopf. Ob es letztendlich schmerztechnisch besser wird oder nicht, wird schwer vorherzusagen sein. Ich für mich probiere es einfach aus und hoffe, dass die Schmerzen besser und nicht schlimmer werden. Ich sehe es so, dass ich eigentlich nichts zu verlieren habe und es für mich allemal ein Versuch wert ist. Ich wünsche dir alles Gute und drücke dir die Daumen.
Grüßle,
Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
-
fischotter
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- Diagnose: Kyphoskoliose in verbindung mit Scheuermann. Versteift von th3 bis l3 und neu dazu Vorfall L5/S1
- Therapie: Nehme, Schmerz bedingt 4x40mg Oxycodon und nach Bedarf Morphium 2%
Re: Schmerztherapie in BaSa?
Hallo.
finde es richtig seltsam. Ich kämpfe seit 9 Jahren mit meinem Rücken und Orthopäden. Keiner hat was von einer Reha oder ähnliches gesprochen oder irgendwie erwähnt.
Irgendwie bin ich frustriert. Ich möchte irgendwie auch von meinen Schmerzmittel runterkommen.
Ciao
Peter
finde es richtig seltsam. Ich kämpfe seit 9 Jahren mit meinem Rücken und Orthopäden. Keiner hat was von einer Reha oder ähnliches gesprochen oder irgendwie erwähnt.
Irgendwie bin ich frustriert. Ich möchte irgendwie auch von meinen Schmerzmittel runterkommen.
Ciao
Peter
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Lady S
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Re: Schmerztherapie in BaSa?
Hallo Peter,fischotter hat geschrieben: finde es richtig seltsam. Ich kämpfe seit 9 Jahren mit meinem Rücken und Orthopäden. Keiner hat was von einer Reha oder ähnliches gesprochen oder irgendwie erwähnt.
das eine ist, dass ja nicht für alles und jedes eine Reha gut ist;
das andere ist, dass Du die Reha gegenüber dem Arzt evtl. selbst erwähnen musst
Vielleicht hat er ja bloss keine Lust auf das Ausfüllen von Anträgen.
Wenn wir hier im Forum von Reha sprechen geht es ja im allgemeinen um eine Schroth-Reha in Sobernheim oder Salzungen, die eine ganz andere Zielsetzung und andere Inhalte hat als die übliche Rentenversicherungs-Rücken-Reha. Übrigens auch eine deutlich andere Intensität!
Du müsstest erst einmal herausfinden, was für Dich das Richtige ist, am besten auch selber die in Frage kommenden Kliniken suchen, und dann mit Deinem Arzt sprechen.
Grüsse, Lady S
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minimine
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Re: Schmerztherapie in BaSa?
Hallo Penny Lane,
genau deswegen sollte man mit Skoliose immer gleich zu einem Skoliose-Spezialisten gehen. Normale Orthopäden sind damit einfach überfordert und dann kommt es zu Verschlechterungen oder zu stärkeren Beschwerden, weil einfach zu lange gewartet wird.
Meine Empfehlung an dich: Du sparst dir viel Zeit und Nerven, wenn du den Weg zu einem Spezialisten nimmst, weißt, woran du bist und bekommst auch Unterstützung in der Durchführung von Therapien.
LG
Minimine
genau deswegen sollte man mit Skoliose immer gleich zu einem Skoliose-Spezialisten gehen. Normale Orthopäden sind damit einfach überfordert und dann kommt es zu Verschlechterungen oder zu stärkeren Beschwerden, weil einfach zu lange gewartet wird.
Meine Empfehlung an dich: Du sparst dir viel Zeit und Nerven, wenn du den Weg zu einem Spezialisten nimmst, weißt, woran du bist und bekommst auch Unterstützung in der Durchführung von Therapien.
LG
Minimine
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Minimine
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Albert Einstein
Minimine
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Dr. Herchet
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Re: Schmerztherapie in BaSa?
Die "Leute" in der Reha sind in der Regel auf eine abgeschlossene Diagnostik VOR Beginn der Reha angewiesen. Darauf soll sich ja eine Therapie gründen, die sofort, nicht erst nach einer umfangreichen, länger dauernden Diagnostik beginnt.Penny Lane hat geschrieben:"keine Ahnung, müssen die Leute in der Reha klären" oder auch "kann man eh nix machen" .......b) abzuwarten, ob der Reah-Antrag überhaupt bewilligt wird.
Leider hören wir das fast jeden Tag...Auch für uns ein großes Ärgernis!
Dr. Herchet
Sag JA zu jedem neuen Tag!
