Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
Ricky
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Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Hallo,

ich hätte eine Frage.
Seit zwei Tagen habe ich urplötzlich sehr, sehr starke Schmerzen im Becken - ich würde vermuten Ischias.
Am Freitag Abend war es dann so weit, dass ich nicht mehr laufen konnte. Das rechte Bein konnte ich nicht mehr belasten, nur wenn ich mich abstütze kam ich voran.
Mit eier IBU 600 ließ dieser Schmerz nach ca.einer halben Stunde nach.
Gestern dann über den Tag verteilt blieb so ein leichter dumpfer Schmerz, der gegen Abend wieder deutlich zunahm.
Heute morgen habe ich dann gleich, weil ich nicht wirklich gut laufen konnte, eine IBU 400 genommen.Jetzt ist es zwar besser, aber nicht gut.

Das ganze hatte ich schon einmal, aber da blieb es längstens ein Tag, weswegen ich die Schmerzen auf meine andere Erkrankung zurückführte.

Kann meine Diagnose (siehe Avatar) für die Schmerzen zuständig sein?
Ich habe mich nicht überhoben oder irgendwie blöde bewegt, es kam einfach so...

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen :-)

LG
Ricky
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Lady S »

Du schreibst jetzt nicht, wo genau im Becken und welcher Art die Schmerzen sind.
Mir fiel aber spontan das Iliosakralgelenk (ISG) ein (ein persönlicher Bekannter von mir :juggle: ) Der Schmerz wäre da hinten, neben dem Kreuzbein.

Der Ischias ist ein langer Beinnerv und kann sich natürlich entlang seines Verlaufs auch sehr unangenehm bemerkbar machen - im Beckenbereich meines Wissens am ehesten da, wo schlanke Leute eine "Delle" in der Hüfte haben.
Grüsse, Lady S
Ricky
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Hi Lady S
Lady S hat geschrieben:Du schreibst jetzt nicht, wo genau im Becken und welcher Art die Schmerzen sind.
das ist gar nicht so einfach...ich versuchs einmal.
Also...Kreuzbein, dann etwa in der gleichen Höhe eine Handbreit nach rechts.
Wenn ich laufe, habe ich das Gefühl, es ist oberhalb der Pomuskulatur, tief innen.
Wenn ich genau die richtige Stelle ganz fest reindrücke, wird der Schmerz leichter.

Der Schmerz ansich würde ich dumpf, aber heftig nennen und eben so, dass ich dagegendrücken möchte.
Als es mein Bein miteinbezog, konnte ich dieses nicht hochheben und nicht belasten.

Hoppla, wurde doch recht ausführlich.
Gestern mußte ich wieder eine Tablette nehmen, danach wurde es deutlich besser, aber heute morgen ist dieser dumpfe Schmerz wieder da...

Kannst Du damit etwas anfangen?
Wo befindet sich denn das Iliosakralgelenk, damit ich es besser ausschließen kann?

Lieben Gruß
und danke für Deine Antwort
Ricky
Lady S
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Lady S »

Nein, eine Diagnose kann ich Dir natürlich nicht stellen :D
Aber hier kannst Du mal sehen, wo das ISG sich befindet:
http://de.wikipedia.org/wiki/Iliosakralgelenk

Googeln bringt auch noch viele Einträge dazu.
Grüsse, Lady S
Ricky
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Lady S hat geschrieben:Nein, eine Diagnose kann ich Dir natürlich nicht stellen :D
hajo klar..:-)
nur sagte es mir gar nichts...und jetzt noch nicht mehr, weil ich von der Lokalisation zwischen Ischias und diesem Gelenk nicht wußte zu unterscheiden...
werde mal schauen, ob ich noch was finde...Wenn nicht übermorgen bin ich wieder bei meiner Physio :-)

LG
Ricky
socke
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von socke »

Eine Hyperkyphose hat ja durch die kompensatorischen "Ausweichbewegungen" eine Auswirkung auf alles Oberhalb der Knie ;)

Da jeder Scheuermensch/Hyperkyphotiker(ich eingeschlossen) den ich kenne auch gleichzeitig einen "Charlie-Chaplin-Gang" hat, würde ich sogar behaupten dass es sich durch die Verkürzung der ischiocruralen Muskulatur auf die Gesamte Körperstatik auswirkt. Einen Zusammenhang ist m.M.n. jedenfalls gut möglich.

Vielleicht hast du es auch beim Dehnen übertrieben?

LG
Ricky
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Hi Socke,
socke hat geschrieben:Eine Hyperkyphose hat ja durch die kompensatorischen "Ausweichbewegungen" eine Auswirkung auf alles Oberhalb der Knie ;)
das ist ganz schön weit...ich fand es sehr interessant, dass in dem einen Buch über die "Spiralgymnastik" wohl beschrieben sein soll, wie was aufeinander einwirkt.
Als Dr. Hoffmann so ganz selbstverständlich meinte, dass meine ganzen Schmerzen (ich wurde deswegen schon vom Rheumadoc. untersucht) daher kämen, konnte ich es mir nicht wirklich vorstellen.Schließlich geht es um meine Schulter,Nacken, Hüfte, Knie bis hinunter in den Fuß,wenn ich einfach weiterlaufe (n muß), obwohl es schmerzt.
Da jeder Scheuermensch/Hyperkyphotiker(ich eingeschlossen) den ich kenne auch gleichzeitig einen "Charlie-Chaplin-Gang" hat, würde ich sogar behaupten dass es sich durch die Verkürzung der ischiocruralen Muskulatur auf die Gesamte Körperstatik auswirkt. Einen Zusammenhang ist m.M.n. jedenfalls gut möglich.
Nö, also so einen Gang habe ich nicht, sicher, oder?
Ich denke, ich laufe völlig normal, aber vielleicht gleicht mein Beckenschiefstand das ganze wieder aus...;-)
Vielleicht hast du es auch beim Dehnen übertrieben?
das glaube ich nicht, denn es trat völlig unabhängig davon auf. Ausserdem sind die Dehnübungen überwiegend angenehm, da ich bei Schmerzen sofort aufhöre.Also immer nur so weit bis ich einen Wiederstand spüre und da halte ich dann.
Meine Physio bestätigte den Ischias. Sie hat mich dann gedehnt und irgendwann knackste es auch verhalten und tatsächlich wurde es besser. Aber bestimmte Bewegungen gehen auch jetzt noch nicht richtig gut, aber kein Vergleich.
Diesen Schmerz hatte ich im übrigen auch schon einmal vor ein paar Monaten.Zum Glück immer erst Abends, denn arbeiten könnte ich so nicht bzw. erst, wenn die Schmerzmedis tatsächlich wirken..

Die Physio meinte letzens noch, dass ich wirklich extrem verspannt sei, vorallem auch direkt an der Hyperkyphose wäre ich ganz hart.Sie drückte dann an den Wirbeln, was aber höllisch schmerzte. Ist das bei Dir auch so?
Und als ich auf dem Ball lag, sollte ich mich an der Sprossenwand festheben, Oberkörper quasi freischwebend,dass widerum schmerzte dermaßen im Schultergelenk - ging gar nicht...
Letztendlich sagte sie, ich müßte mir sehr viel Zeit geben, vor einem halben Jahr sei da nichts annähernd gedehnt...( Gruß an Klaus ;-P )

LG
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Klaus »

Ricky hat geschrieben:Sie drückte dann an den Wirbeln, was aber höllisch schmerzte.
Du meinst sicherlich neben den Wirbeln ?
Das sind wahrscheinlich Myogelosen (Muskel Hartspann) s.a. Triggerpunkttherapie

Gruss
Klaus
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von socke »

Ricky hat geschrieben: das ist ganz schön weit...[...]
Als Dr. Hoffmann so ganz selbstverständlich meinte, dass meine ganzen Schmerzen (ich wurde deswegen schon vom Rheumadoc. untersucht) daher kämen, konnte ich es mir nicht wirklich vorstellen.Schließlich geht es um meine Schulter,Nacken, Hüfte, Knie bis hinunter in den Fuß,wenn ich einfach weiterlaufe (n muß), obwohl es schmerzt.
Ich würde ihm da einfach vertrauen. Ich erkläre mir das so: Du musst bedenken, dass du die (ziemlich starke) Hyperkyphose jetzt schon eine ganze Weile mit dir rumschleppst, vermutlich fast 30 Jahre wenn man von Entwicklung im Jugendalter ausgeht. Der restliche Körper hat sich "angepasst", macht krankhafte Ausweichbewegungen für die der Bewegungsapparat nicht gemacht ist. Die Schultern stehn zu weit vorne, der Nacken "streckt" sich nach vorne. Eine Hyperkyphose zieht eigentlich immer auch eine Hyperlordose nach sich (sonst würdest du umkippen), die wiederum die Hüfte nach vorne Kippen lässt (Entenhintern, "Hängebauch".). Diese Erfahrungen konnte ich persönlich bisher machen, wobei ich das "Alter" der Hyperkyphose bei mir auf ca. 10 Jahre schätze. Und ich habe auch "nur" 50°. Wobei das natürlich in Zukunft auch mehr geworden wäre. Führt man das ganze Weiter, kommt man von einer falschen Hüftstellung ziemlich schnell auch auf unnatürliche Bewegung der Knie. Von da ist es auch nur ein kurzer Schritt bis zu den Füßen.
Nö, also so einen Gang habe ich nicht, sicher, oder?
Mit Charlie-Chaplin-Gang meine ich das starke nach-Außen-Setzen der Fußspitze und ein Abrollen über die Außenkante der Hacke. Das haben alle mir bekannten Scheuermänner. Schaue ich mir meine Schuhe an, sehe ich dass sie fast nur Außen an der Hacke abgenutzt sind, der Rest sieht aus wie neu ;)

Vielleicht ist das aber auch nur Zufall.
Die Physio meinte letzens noch, dass ich wirklich extrem verspannt sei, vorallem auch direkt an der Hyperkyphose wäre ich ganz hart.Sie drückte dann an den Wirbeln, was aber höllisch schmerzte. Ist das bei Dir auch so?
Ja, genau so ist es. Ganz besonders am Übergang BWS/HWS und auch LWS/BWS. Also quasi genau da, wo die "Biegung" anfängt bzw. aufhört. Bei mir schwankt das allerdings auch, manchmal fällt mir morgens der Kopf fast in die Haferflocken weil ich ihn kaum halten kann, manchmal ist es auch nur ein kaum störendes Ziehen.

Mein Kyphosekorsett von Rahmouni ist jetzt übrigens genehmigt und ich kann dir vielleicht bald mehr über die Schmerzbilanz sagen. Mir grauts schon vorm Abholen.

LG
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Hi Klaus,
Klaus hat geschrieben:
Ricky hat geschrieben:Sie drückte dann an den Wirbeln, was aber höllisch schmerzte.
Du meinst sicherlich neben den Wirbeln ?
Das sind wahrscheinlich Myogelosen (Muskel Hartspann) s.a. Triggerpunkttherapie
das ist eine gute Frage..also bevor ich bei den Docs war, hatte ich schon zur Narbenbehandlung manuelle Therapie, die die Physio (eine Andere) auch auf mein Rücken ausweitete, da ich immer weider Schmerzen hatte.
Diese meinte, man müße die Wirbel mobilisieren und bewegte immerzu diese (eben gerade an der Verkrümmung).Das tat dermaßen weh, ich bekam auch nur noch schlecht Luft, biß aber meine Zähne zusammen. Sie sagte halt, es müßte mobiler werden...
Ich befürchte, dass war nicht wirklich gut...
Und bei der jetzigen kann ich Dir nicht mal sagen, ob es die Muskeln waren oder die Wirbel, weil ich lag auf dem Ball und es tat enfach nur weh...deswegen ließ sie es dann auch gleich wieder sein, aber ich gehe davon aus, dass sie an den Muskeln war.

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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Hallo Socke,
socke hat geschrieben: Ich würde ihm da einfach vertrauen.
ja, dass mache ich, es war mehr verwundernd. Denn somit hatte ich endlich eine Erklärung.
Ich erkläre mir das so: Du musst bedenken, dass du die (ziemlich starke) Hyperkyphose jetzt schon eine ganze Weile mit dir rumschleppst, vermutlich fast 30 Jahre wenn man von Entwicklung im Jugendalter ausgeht. Der restliche Körper hat sich "angepasst", macht krankhafte Ausweichbewegungen für die der Bewegungsapparat nicht gemacht ist.
Ja, das würde mir tatsächlich vieles erklären
Die Schultern stehn zu weit vorne, der Nacken "streckt" sich nach vorne. Eine Hyperkyphose zieht eigentlich immer auch eine Hyperlordose nach sich (sonst würdest du umkippen), die wiederum die Hüfte nach vorne Kippen lässt (Entenhintern, "Hängebauch".).
Hey Sie, das ist aber gerade nicht charmant, trifft es aber ziemlich genau ;-)

Diese Erfahrungen konnte ich persönlich bisher machen, wobei ich das "Alter" der Hyperkyphose bei mir auf ca. 10 Jahre schätze. Und ich habe auch "nur" 50°. Wobei das natürlich in Zukunft auch mehr geworden wäre.
Zum Glück bist Du so früh dran.
Wäre ich mal früher zu einem richtigen Arzt gekommen, bin ich mir sicher, wären meine Schmerzen jetzt nicht so deutlich.
Sicherlich kommen bei mir erschwerend noch die drei Bauchops innerhalb eines Jahres hinzu, aber tatsächlich ist mein Rundrücken erst jetzt zu einem richtigen Problem geworden.
Wobei ich aber schon immer ein ausgeprägtes Hohlkreuz hatte.
Führt man das ganze Weiter, kommt man von einer falschen Hüftstellung ziemlich schnell auch auf unnatürliche Bewegung der Knie. Von da ist es auch nur ein kurzer Schritt bis zu den Füßen.
mir ist es ja richtig peinlich, denn es schmerzt auch immer mein rechter großer Zeh im Grundgelenk und wenn ich jetzt richtig nachdenke hängt es vermutlich wirklich mit der falschen Belastung zusammen...
Blöde ist in dem Zusammenhang, dass ich diese Schmerzen ziemlich genau nach einer Stunde bekomme, wenn ich von A nach B laufe, was bei meiner Arbeit wirklich problematisch ist, da ich mich dann nicht einfach hinsetzen kann.
Aber auch andere Angebote wie Bowlen (nachdem letztens meine Kugel fast nach hinten auf die Jugendliche fiel, habe ich mich jetzt strikt geweigert da wieder mitzumachen...), oder Badminton spielen...Solche Angebote gehören leider zu meinem Job und ich weiß noch nicht richtig mit umzugehen.Denn ignoriere ich meine Schmerzen, habe ich danach enorme Probleme und muß wieder Schmerzmittel nehmen...
Bei mir schwankt das allerdings auch, manchmal fällt mir morgens der Kopf fast in die Haferflocken weil ich ihn kaum halten kann, manchmal ist es auch nur ein kaum störendes Ziehen.
richtig.Vorallem wenn ich in so einem Moment eine Klausur schreiben muß, geht das nur, indem ich mit einer Hand meinen Kopf stütze...
Mein Kyphosekorsett von Rahmouni ist jetzt übrigens genehmigt und ich kann dir vielleicht bald mehr über die Schmerzbilanz sagen. Mir grauts schon vorm Abholen.
das glaube ich Dir. Ich wüßte derzeit nicht wie ich reagieren würde, wenn mir Dr.Hoffmann eine Empfehlung für ein Korsett geben würde.
Es wäre klasse, wenn Du mich auf dem Laufenden halten würdest.Bin mächtig gespannt.
Wann ist es denn soweit?

In dem anderen Thread las ich eben, dass Dir der Doc ein Attest für den Arbeitgeber geschrieben hat, was stand denn da drin?

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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von socke »

Ricky hat geschrieben: Aber auch andere Angebote wie Bowlen (nachdem letztens meine Kugel fast nach hinten auf die Jugendliche fiel, habe ich mich jetzt strikt geweigert da wieder mitzumachen...), oder Badminton spielen...Solche Angebote gehören leider zu meinem Job und ich weiß noch nicht richtig mit umzugehen.Denn ignoriere ich meine Schmerzen, habe ich danach enorme Probleme und muß wieder Schmerzmittel nehmen...
Verrätst du uns, was du machst? Wenigstens scheinst du ja in Bewegung zu bleiben :top:
Vorallem wenn ich in so einem Moment eine Klausur schreiben muß, geht das nur, indem ich mit einer Hand meinen Kopf stütze...
Für mich waren die meisten Klausuren oder Examen auch eher ein körperliches als ein mentales Problem :lach: Hab teilweise die letzten Aufgaben nicht gemacht weil ich einfach nur noch aufstehen wollte :P
Ich wüßte derzeit nicht wie ich reagieren würde, wenn mir Dr.Hoffmann eine Empfehlung für ein Korsett geben würde.


Ich denke mal auf das Komplettprogramm mit Korsett und Reha solltest du dich zumindest gedanklich schonmal einstellen.
Es wäre klasse, wenn Du mich auf dem Laufenden halten würdest.Bin mächtig gespannt.
Wann ist es denn soweit?
Nächste Woche ist Eingipsen angesagt, wie lange es danach dauert weiss ich nicht. Letzte mal (wo das Eingipsen abgeblasen wurde) war von ~10 Tagen die Rede, aber kommt ja auch drauf an wann Praxisferien sind, wieviele Aufträge reinkommen etc.

Ich halte dich auf jeden Fall auf dem Laufenden, bin ja selber gespannt wie ein Flitzebogen :D

Vielleicht eröffne ich ja auch einen Tagebuch-Thread zur Selbstmotivation, mal schauen.

LG!
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

socke hat geschrieben: Verrätst du uns, was du machst? Wenigstens scheinst du ja in Bewegung zu bleiben :top:
naja, mehr oder weniger...Inlinerfahren geht noch am besten,habe aber mächtig Angst vor einem Sturz... nur im Vergleich zu früher mache ich derzeit kaum noch etwas, nur bei der Arbeit...
Ich arbeite im Auftrag des Jugendamtes als (zukünftige Heil-) Pädagogin mit überwiegend pubertierenden Jugendlichen, die eine Erziehungsschule besuchen und begleite/berate deren Eltern.

Für mich waren die meisten Klausuren oder Examen auch eher ein körperliches als ein mentales Problem :lach: Hab teilweise die letzten Aufgaben nicht gemacht weil ich einfach nur noch aufstehen wollte :P
oje, dass ist ja blöde...wäre da nicht der Toilettengang eine Lösung gewesen - ich glaube, dass würde ich mit dem Dozenten zuvor oder notfalls währendessen besprechen.
Bin mal gespannt wie es bei mir werden wird, da ich ein Jahr pausieren mußte und meine Probleme in diesem Jahr deutlich zunahmen...


Ich denke mal auf das Komplettprogramm mit Korsett und Reha solltest du dich zumindest gedanklich schonmal einstellen.
mhmm..ich habe keinen Plan, da bei mir zuersteinmal dehnen ansteht...die Reha fände ich klasse, weil ich die ambulante Schroth-Behandlung sehr mag, aber zum Erlernen definitiv zu kurz ist.
Lustig ist,dass ich Übungen die nach oben gehen recht schnell begreife, aber wehe ich muß mich schräg stellen oder liegen...irgendwie zieht es mich in jeder anderen Position trotzdem immer Richtung Decke... :rolleyes: Bis ich dann endlich drin bin, ist die Zeit schon wieder um...
Rein vom Gefühl her, stelle ich mir eine Aufrichtung in einem Korsett sehr schön vor. Ich lechze nach jeder Dehnung...aber ich wüßte nicht, wie ich es aushalten könnte...
Nächste Woche ist Eingipsen angesagt,
das fühlt sich bestimmt lustig an, nur das lange korrekte Stehen stelle ich mir unangenehm vor...
Ich halte dich auf jeden Fall auf dem Laufenden, bin ja selber gespannt wie ein Flitzebogen :D
Vielleicht eröffne ich ja auch einen Tagebuch-Thread zur Selbstmotivation, mal schauen.
das wäre natürlich optimal und vielleicht noch ein paar Bilder.Ich liebe die Bilder hier :-)
Wird ein Hyperkyphosekorsett eigentlich anders gebaut?

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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von socke »

Ricky hat geschrieben: die Reha fände ich klasse, weil ich die ambulante Schroth-Behandlung sehr mag, aber zum Erlernen definitiv zu kurz ist.
Ich werde Dr. Hoffmann beim Kontrollröntgen auch nochmal auf die Reha ansprechen. Mir wurden von der KK begleitend bisher nur ambulante Maßnahmen bewilligt (wenn medizinisch indiziert). Stationäre Rehas würde man schon prinzipiell nicht bewilligen, weil ambulant ja genau so gut wäre. Finde ich immer toll, wenn ein Sachbearbeiter so genau weiss welche Reha-Maßnahmen wie gut sind :top:

Allerdings habe ich das "betreute Standard-Training" an Geräten schon durch und habe wenig Bedarf, meine Haltung damit noch weiter zu verschlechtern.

Mein Physio ist zum Glück auch Schroth-Therapeut (hat in BaSa oder Sobi gelernt, jedenfalls kann er es auch wirklich) und rät dringend zu einer zeitnahen Reha. Er hat mir zwar schon einige Übungen gezeigt, damit ich nicht völlig passiv bleiben muss, sagte aber auch, dass man es nur in einer Reha richtig lernt. Wird sicher noch ein Spaß, das bei der KK durchzukriegen.

das fühlt sich bestimmt lustig an, nur das lange korrekte Stehen stelle ich mir unangenehm vor...
Korrektes Stehen? das hab ich seit jahren nicht mehr gemacht, wird bestimmt spannend :D
das wäre natürlich optimal und vielleicht noch ein paar Bilder.Ich liebe die Bilder hier :-)
Kommt drauf an wie ich in dem Korsett ausehe :lach: Nene, wenn ich so nen Thread mache dann bebildere ich ihn natürlich.
Wird ein Hyperkyphosekorsett eigentlich anders gebaut?
Über die Bauweise wird dir nur die Fa. Rahmouni Auskunft geben können, aber von außen sieht es erstmal im Prinzip ähnlich aus. Der grundlegende Unterschied dürfte sein, dass ein Kyphosekorsett symmetrisch ist und ein Skoliosekorsett asymmetrisch, aber das ist nur Spekulation meinerseits.

LG!
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Klaus »

socke hat geschrieben:Mein Physio ist zum Glück auch Schroth-Therapeut (hat in BaSa oder Sobi gelernt, jedenfalls kann er es auch wirklich) und rät dringend zu einer zeitnahen Reha. Er hat mir zwar schon einige Übungen gezeigt, damit ich nicht völlig passiv bleiben muss, sagte aber auch, dass man es nur in einer Reha richtig lernt. Wird sicher noch ein Spaß, das bei der KK durchzukriegen.
Ein ambulanter Schroth Therapeut, wie man ihn sich wünscht. :)

Hattest Du bezüglich KK schon argumentiert, dass die ambulante Gesamt-Therapie (wie lange schon?) absolut nicht weitergebracht hat? Allein der Schroth Therapeut hat die ja besten Argumente, dass Du eine stationäre REHA brauchst und er dann nach der REHA nur noch als notwendige Kontrolle fungiert. Seine Funktion muss ja gegenüber der KK auch plausibel sein. :)
Ich denke aber, bei Dr. Hoffmann bist Da in besten Händen, sofern eben diese bisherigen ambulanten Maßnahmen ausgeschöpft sind, wie es so schön beim Kostenträger für die REHA als eine Bedingung heißt.

Gruss
Klaus
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von socke »

Klaus hat geschrieben:Ein ambulanter Schroth Therapeut, wie man ihn sich wünscht. :)
Ja, absoluter Glücksgriff (menschlich und fachlich). Zumal ich nichtmal nach einem Schroth-Therapeuten gesucht habe, sondern "nur" nach einem guten Physio.
Hattest Du bezüglich KK schon argumentiert, dass die ambulante Gesamt-Therapie (wie lange schon?) absolut nicht weitergebracht hat?
Leider lässt sich bisher kein wirklicher Behandlungsverlauf erkennen. Ich habe "mal hier, mal da" Gerätetraining gemacht, allerdings immer nur 1 Rezept (6x) abgearbeitet und danach wieder aufgehört. Der Grund war einfach, dass ich bei diesem "Krankengymnastik am Gerät" genau dasselbe gemacht hab, wie (erfolglos) auch privat im Fitness-Studio. Von der Betreuung war ich immer sehr, sehr enttäuscht. Ob ich Latziehen und Butterfly Reverse jetzt auf Rezept mache oder im Studio, macht ja wirklich keinen Unterschied wenn mir dabei eh niemand zuschaut ;)

Privat hab ich mich auch mal in einem Reha-Center angemeldet, welches von Fachkräften betreut wird (mit Reha-Schein). Da war die Betreuung zwar sorgfältig, aber die Ahnungslosigkeit leider genau so groß. Meine Compliance bezüglich einer "normalen Reha" liegt bei 0%. Ich brauche nicht mehr Muskeln, ich brauche Aufrichtung ;)

Ich weiss halt nicht, ob die o.g. Argumentationskette unbedingt standhält ;) Das Gegenargument wird wohl sein, dass ich so ein Reha-Programm erstmal durchziehen soll bevor ich es verteufel. Stimmt ja auch im Prinzip - aber wer sich mit der Thematik Kyphose beschäftigt merkt ja recht schnell was für ein Mist da teilweise als Therapie bezeichnet wird.
Allein der Schroth Therapeut hat die ja besten Argumente, dass Du eine stationäre REHA brauchst und er dann nach der REHA nur noch als notwendige Kontrolle fungiert. Seine Funktion muss ja gegenüber der KK auch plausibel sein. :)
Da ich meinen Physio stets auf dem Laufenden gehalten habe, was ich an Sport/Übungen mache, kann er wahrscheinlich sehr gut beurteilen, dass "normales Krafttraining" bei mir unzweckmäßig ist und würde auch ein entsprechendes Schreiben aufsetzen. Allerdings weiss ich nicht, was für ein Gewicht ein solches Schreiben hat (wahrscheinliches Gegenargument der KK: er ist ja "nur" Physiotherapeut und kein Arzt...).

Beim Kontrollröntgen werde ich Dr. H. mal auf die Thematik ansprechen. Er wird ja im Prinzip das gleiche sagen wie mein Physio (Schroth: Ja, Gerätetraining: Erstmal Nein), und wenn er das verschriftlicht könnte mich das schon einen Schritt weiter bringen.

LG!
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Hey Du,
socke hat geschrieben:
Stationäre Rehas würde man schon prinzipiell nicht bewilligen, weil ambulant ja genau so gut wäre. Finde ich immer toll, wenn ein Sachbearbeiter so genau weiss welche Reha-Maßnahmen wie gut sind :top:
dass ist ja mal absoluter Quatsch, aber ich denke, dem kannst Du doch sicherlich schon selbst einiges entgegensetzen.
Bei mir könnten Sie höchstens Probleme machen, da ich wegen meiner anderen Sache schon 2010 in Reha war. Hätte jedoch dieses Jahr ein Recht auf AHB gehabt, was ich nicht wahrgenommen habe.
Ich glaube mit der richtigen Begründung sollte es im Jahre 2012 klappen, wenn es der Doc befürwortet.

Allerdings habe ich das "betreute Standard-Training" an Geräten schon durch und habe wenig Bedarf, meine Haltung damit noch weiter zu verschlechtern.
aber so viel ich weiß, ist genau das -ohne genügend Schrothkenntnise zu haben und die bekommt man im ausreichenden Maße wohl nur durch Reha- eher schädigend.
Vielleicht hilft auch ein persönliches Schreiben von dir, in dem Du all Deine Bemühungen darlegst.
Ich war bei meinem ersten Antrag bei der Krankenkasse und fand eine supertolle Sachbearbeiterin, die mal eben schnell den kompletten Antrag für mich ausfüllte, da sie schon weiß, wohin was müsste. Und dann hat sie sogar nach meiner Wunschklinik gegoogelt:-)
sagte aber auch, dass man es nur in einer Reha richtig lernt. Wird sicher noch ein Spaß, das bei der KK durchzukriegen.
ich bin mir sicher, dass das klappt, vorallem wenn der Doc und Physioth. eine Begründung aufsetzt.

das fühlt sich bestimmt lustig an, nur das lange korrekte Stehen stelle ich mir unangenehm vor...
Korrektes Stehen? das hab ich seit jahren nicht mehr gemacht, wird bestimmt spannend :D
:-) da gibt es wohl solche Stangen, wie ich auf den Bildern gesehen habe...ich sacke ja bei meinen Übungen immer wie ein Expander zurück ( zur Verzweiflung der Physio..." sie machen die ganze Aufrichtung wieder kaputt !!!!" )


Kommt drauf an wie ich in dem Korsett ausehe :lach: Nene, wenn ich so nen Thread mache dann bebildere ich ihn natürlich.
das ist toll :-)


Über die Bauweise wird dir nur die Fa. Rahmouni Auskunft geben können, aber von außen sieht es erstmal im Prinzip ähnlich aus.
habe gerade gestern bei einem Austausch von Dir gelesen, dass wohl Rhamouni bei Hyperkyphose der Experte sei...mhhh ich wollte ja eigentlich mit der vermeintlich softereren Art eines CCtec einsteigen, wenn ich müßte...
Der grundlegende Unterschied dürfte sein, dass ein Kyphosekorsett symmetrisch ist und ein Skoliosekorsett asymmetrisch, aber das ist nur Spekulation meinerseits.
auwei, siehste, dieses asymmetrische sagt mir auch nicht...was heißt das dann?
Ich habe es schon bei den Übungen gehört, dachte dann eben, dass das irgendwie über Kreuz gehen würde...aber bei einem Korsett ?

LG
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Klaus
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Klaus »

socke hat geschrieben:Leider lässt sich bisher kein wirklicher Behandlungsverlauf erkennen.
Das scheint das Problem zu sein!
Die KK muss Deine ambulanten Maßnahmen in dokumentierter Form nachvollziehen können.
Grundsätzlich ist es wirklich so, dass alle ambulanten Maßnahmen ausgeschöpft sein müssen, ehe man an eine stationäre REHA denken kann. Und es muss wirklich auch keine längerfristige Verbesserung eingetreten sein, was bei Hyperkyphose/Skoliose meistens der Fall ist.

Ich kann mir vorstellen, dass das bereits nach 3x 6 kontinuierlicher (!) Behandlungen der Fall sein könnte. Bei Dr. Hoffmann scheint es auch Fälle zu geben, bei denen das bereits früher durch entsprechende Begründungen gegangen ist.

Ausserdem hast Du doch ein Korsett genehmigt bekommen?
Dann müsste man möglicherweise noch etwas anders argumentieren, weil die KK diese Maßnahme als allein ausreichend bezeichnen könnte.

Gruss
Klaus
socke
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von socke »

Klaus hat geschrieben:
socke hat geschrieben:Leider lässt sich bisher kein wirklicher Behandlungsverlauf erkennen.
Das scheint das Problem zu sein!
1) Die KK muss Deine ambulanten Maßnahmen in dokumentierter Form nachvollziehen können.
[...]
Ich kann mir vorstellen, dass das bereits nach 3x 6 kontinuierlicher (!) Behandlungen der Fall sein könnte. Bei Dr. Hoffmann scheint es auch Fälle zu geben, bei denen das bereits früher durch entsprechende Begründungen gegangen ist.

2) Ausserdem hast Du doch ein Korsett genehmigt bekommen?
Dann müsste man möglicherweise noch etwas anders argumentieren, weil die KK diese Maßnahme als allein ausreichend bezeichnen könnte.
Hallo,

1) Ich habe bereits 3*6 Einheiten Krankengymnastik am Gerät bekommen, dies aber bei 2 verschiedenen Anbietern eingelöst und letztendlich auf Grund von Schmerzen abgebrochen. Ich weiss nicht, ob man mir da mangelnde Mitarbeit vorwerfen wird oder einfach einsieht, dass die Behandlung keinen Zweck hat. Bleibt jedenfalls zu hoffen. Dazu muss gesagt werden, dass ich da noch undiagnostiziert war. Wobei ich kaum glaube, dass sich bei der aktuellen Diagnose das Training großartig ändern wird.

2) Das Korsett ist genehmigt, richtig. Und mir wurde sogar angeraten (!) zusätzlich aktive Maßnahmen zu ergreifen und zugesichert, dass man diese auch übernehmen werde. Allerdings wurde auch in einem Atemzug gesagt, dass man das auf jeden Fall ambulant machen werde, mit Gerätetraining, Fango und Wassergymnastik (ist ja m.M.n. eher bei Bechterew indiziert?) usw. Fand ich ja erstmal nett, dass mir das so angeboten wurde, aber ich hatte direkt das Gefühl, dass man sich eigentlich nur um eine stationäre Reha drücken will (ist ja auch verständlich, da teuer).

Ich hoffe jedenfalls, dass ich mich nicht erst noch weitere 18mal malträtieren lassen muss bevor ich die Reha kriege. Wer weiss, vielleicht ist ja mit einem Schreiben von Dr. Hoffmann alles gut. Beim Korsett ging es dann ja auch plötzlich schneller als ich dachte.

LG
Ricky
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Therapie: erstmal dehnen...
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Re: Hyperkyphose - Auswirkung auf Ischias?

Beitrag von Ricky »

Hi,

heute habe ich eine Übung gelernt, in der genau dieser Nerv/Muskel gedehnt wird, der bei mir diesen "Ischiasschmerz" auslöst.
Die KG erklärte mir, dass der Ischias genau an dem Muskel entlang, bei manchen sogar im Muskel, läuft.

Sie hat mich eiindringlich gerarnt, mit dieser Übung ja nicht zu übertreiben, denn meine Grenze kam recht schnell.
Dann erzählte ich ihr von meinem Erfolg bei der Übung, wenn ich mein Bein im 90° Winkel am Türrahmen auflege.
Da ich ja ganz begeistert war, wie unproblematisch ich diese Dehnung hinbekam, erwartete ich mindestens ein "Wow". Aer von wegen, sie griste und meinte, ich solle mal mein Becken richtigstellen. Tja, vorbei war der Traum...die Dehnung sprang sofort heftig an.

So ein Mist, wieviele Tücken alleine in einer einzigen Übung liegen...ich hoffe, ich bekomme meine Reha durch.
Wobei der Antrag nach über zwei Wochen immer noch nicht beim Rententräger vorlag...

LG
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