Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Sonny85
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Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Sonny85 »

Hallo zusammen! :)

Zunächst einmal möchte ich mich bei euch allen für dieses Forum und für die vielen Informationen die man hier erhält bedanken!

Seit erst wenigen Tagen habe ich hier mitgelesen, dafür sehr intensiv, da mich dieses Thema evtl. wohl auch angeht...

Ich bin übrigens seit wenigen Tagen 26 Jahre alt und komme aus dem Großraum Stuttgart. Durch Joggen, Seilspringen, etwas Boxsack verhauen, Liegestütze und Kurzhanteln versuche ich mich fit zu halten. :)
Beruflich übe ich eine abwechlungsreiche Tätigkeit aus, sprich sitzend, als auch stehend und laufend...

Bis ich dieses Forum entdeckt habe, kannte ich die Begriffe Hyperlordose, Hyperkyphose, Morbus Scheuermann überhaupt nicht.

Vor einigen Monaten habe ich einen Orthopäden besucht, ich wollte einfach meinen Rücken checken lassen, beschwerden hatte ich keine und habe dies dem Orthopäden auch mitgeteilt. Auslöser für diesen Check waren 2 Bandscheibenvorfälle, welche Leute in meiner Umgebung hatten und ich wollte auch einfach mal einen Rückencheck machen da ich mir so etwas ersparen wollte in Zukunft.

Dies teilte ich dem Orthopäden alles auch mit. Dieser ließ mich mein T-Shirt ausziehen, nach vorne beugen, hat mich von hinten angeschaut usw. Er meinte ich Hätte eine leichte Skoliose, welche jedoch leicht sei und welche auch viele andere hätten, aber diese müsse man nicht behandeln da sie leicht ist. Falls ich jemals Probleme haben sollte, solle ich mich wieder melden, bis dahin ganz normal Fitness machen, dies sei auch wichtig und gesund.

Zufrieden mit dem Zustand bin ich nach Hause. Das ganze ließ mir aber keine Ruhe. ich schaute immer wieder meinen Rücken seitlich an und fragte mich ob das wirklich alles 100% ok ist.

Ich Googelte viel und stieß auf dieses Forum. Ich war sowohl geschockt als auch froh das ich es gefunden habe. Geschockt deshalb weil ich sah, welche Probleme viele meiner Mitmenschen haben. Froh deshalb, weil ich viele nützliche Infos hier mittlerweile gelesen habe.

Da ich wie gesagt aus dem Großraum Stuttgart bin, und Dr. Hoffmann hier öfters erwähnt wird, zögerte ich keine Sekunde länger und machte Per E-Mail einen Termin beim Doc aus. Das Telefon war wirklich ständig belegt. Der Termin wird am 17.11.2011 stattfinden.

Da mir, wie gesagt, dieses Thema keine Ruhe ließ, war ich die letzten Tage wirklich sehr damit beschäftigt, dieses Forum zu lesen.
Durch das lesen bekam ich allerdings auch immer mehr Panik, habe auch schlecht geschlafen die letzte Zeit. In wie fern diese ganzen Gedanken gerechtfertigt sind, weiß ich nicht genau, dies ist unter anderem auch ein Grund warum ich Poste, denn auf eure Meinung würde ich wirklich Wert legen.

Ich habe versucht ein Foto zu machen, zuerst ist mir das gar nicht so gut gelungen, schließlich hat es dann einigermaßen geklappt.

Ich bin nie irgendwie auf irgend etwas angesprochen worden, hinsichtlich dieses Themas oder ähnliches. Um eine Korrekte Haltung bemühe ich mich stets. Ich habe nicht versucht übermäßig gerade zu stehen bei diesem Foto.

Ich weiß nicht in wie fern dieser Zustand besorgniserregend ist. Wenn ich von weiteren Verschlechterungen hier im Forum lese bekomme ich wirklich regelrechte Panik und Alpträume. Ich glaube nicht das sich die letzten Jahre etwas gravierend an meinem Rücken verändert hat. Alle Gesundheitchecks habe ich problemlos überstanden und habe mir auch deshalb nie wirklich viel Gedanken darüber gemacht. deshalb hat es mich nun schon "hart getroffen"...

Ich habe jetzt meine Gedanken einfach so runter geschrieben, irgendwie hatte ich das Bedürfnis danach, ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel.

Für die vielen Infos und falls ihr das hier durchließt und Kommentiert möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bedanken.

Grüße Sonny85
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Klaus
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Klaus »

Sonny85 hat geschrieben:Ich habe jetzt meine Gedanken einfach so runter geschrieben, irgendwie hatte ich das Bedürfnis danach, ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel.
Das ist vollkommen in Ordnung. Geht vielen newbies so, dass sie erst einmal nur emotional reagieren. :)
Ich weiß nicht in wie fern dieser Zustand besorgniserregend ist
Also Panik anhand des eingestellten Fotos ist nun überhaupt nicht angebracht ! Ich sehe dort nichts besonderes !
Allerdings ist zu einer Einschätzung auch ein weiteres Foto notwendig, nämlich in nach vorn gebeugter Stellung, auch seitlich aufgenommen. Irgendwo her muss ja Deine offensichtlliche Vermutung zu einem Rundrücken ? Hohlkreuz? kommen.
Aber selbst dann kann nur eine Röntgenaufnahme die tatsächliche Situation klären.

Bei Dr. Hoffmann bist Du in den besten Händen und das würde ich auch abwarten, weil jegliche Spekulation im Vorfeld überhaupt nicht weiterbringt. Du kannst Dir natürlich Gedanken zu einer Schroth REHA machen und diesbezüglich mal intensiv weiterlesen. Das kann nie schaden. Auch wenn Du Spass am Fitness Training haben solltest, kann man mit entsprechenden Kenntnissen bzw. richtigem Körpergefühl einiges machen, selbst wenn Deine Situation harmlos sein sollte. Also Panik ist überhaupt nicht angesagt! Damit blockierst Du Dich selber.

Gruss
Klaus
Sonny85
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Sonny85 »

Vielen Dank für deine Antwort Klaus!

Ich werde versuchen, ein Foto in nach vorne gebeugter Haltung zu machen (versuchen deshalb, weil meine Digicam kaputt ist, und ich nicht weiß in wie fern mir das gelingen wird ohne Selbstauslöser).
Irgendwo her muss ja Deine offensichtlliche Vermutung zu einem Rundrücken ? Hohlkreuz? kommen.
Es klingt jetzt evtl. richtig dämlich, aber die Vermutung kommt daher, das ich meinen Rücken seitlich im Spiegel beobachtet habe und ihn dann mit der Fuge zwischen den Fliesen, welche ja gerade ist, verglichen habe...

Bei Dr. Hoffmann bist Du in den besten Händen und das würde ich auch abwarten, weil jegliche Spekulation im Vorfeld überhaupt nicht weiterbringt. Du kannst Dir natürlich Gedanken zu einer Schroth REHA machen und diesbezüglich mal intensiv weiterlesen. Das kann nie schaden. Auch wenn Du Spass am Fitness Training haben solltest, kann man mit entsprechenden Kenntnissen bzw. richtigem Körpergefühl einiges machen, selbst wenn Deine Situation harmlos sein sollte. Also Panik ist überhaupt nicht angesagt! Damit blockierst Du Dich selber.

Gruss
Klaus

Über Schroth habe ich hier im Forum schon einiges gelesen und werde mich auch weiter informieren, es wird ja zum glück auch sehr viel und positiv darüber berichtet.
Du hast vollkommen recht, für mich gab es die letzten Tagen nur ein Thema. Heute ging es wieder ein Stück besser. Werde mir deine Worte zu Herzen nehmen. Danke Dir nochmals!

Grüße
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Klaus
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Klaus »

sonny85 hat geschrieben:Es klingt jetzt evtl. richtig dämlich, aber die Vermutung kommt daher, das ich meinen Rücken seitlich im Spiegel beobachtet habe und ihn dann mit der Fuge zwischen den Fliesen, welche ja gerade ist, verglichen habe...
Vielleicht solltest Du Dich zunächst mit der Anatomie des Rückens beschäftigen. :)
Im Volksmund spricht man zwar immer von einem geraden Rücken. Das trifft aber nur für die frontale Ansicht zu. Wenn es da Abweichungen von 0 Grad gibt, spricht man ab 10 Grad von einer Skoliose.

Seitlich sieht die Wirbelsäule aber ganz anders aus! Da ist nichts gerade.
Es gibt von oben nach unten gesehen eine natürliche (HWS) Lordose, eine natürliche (BWS) Kyphose (übrigens ca 30 Grad) und ganz unten wieder eine natürliche (LWS) Lordose.
Sind diese Bögen über das natürliche Maß hinaus ausgebildet, spricht man von "Hyper-", also zum Beispiel Hyperkyphose, die häufig im BWS Bereich vorkommen kann und dann auch Rundrücken genannt wird.

Also mit den Fugen im Badezimmer sollte das nicht vergleichbar sein, es sei denn jemand hat gezielt gefuscht. :D

Gruss
Klaus
Ricky
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Ricky »

Klaus hat geschrieben:
Also mit den Fugen im Badezimmer sollte das nicht vergleichbar sein, es sei denn jemand hat gezielt gefuscht. :D
:D

aber meinen Höhenunterschied bei der Schulter habe ich auch an den Fugen erkannt.
Scheint ein gebräuchliches Maß zu sein ...;-)

LG
Ricky
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von minimine »

Hallo Ricky,
aber meinen Höhenunterschied bei der Schulter habe ich auch an den Fugen erkannt.
Scheint ein gebräuchliches Maß zu sein .
ich auch. :lach: :lach:

LG
Minimine
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
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Ricky
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Ricky »

minimine hat geschrieben:Hallo Ricky,
aber meinen Höhenunterschied bei der Schulter habe ich auch an den Fugen erkannt.
Scheint ein gebräuchliches Maß zu sein .
ich auch. :lach: :lach:

LG
Minimine
klasse
"Fuge zu fünf Zentimeter..." :D

wahrscheinlich mit einer gewissen Toleranz des Umdrehens, da man ja gerade zum Spiegel schaut...;-)

LG
Ricky
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Klaus
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Klaus »

Ricky hat geschrieben:aber meinen Höhenunterschied bei der Schulter habe ich auch an den Fugen erkannt.
Scheint ein gebräuchliches Maß zu sein ...;-)
Wo hast Du gelesen, dass es bei Sonny85 um den Höhenunterschied der Schulter geht?
Und wie kann man das an dem eingestellten Foto feststellen? :)

Gruss
Klaus
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Ricky »

Nö, nicht Schulter, sondern Fuge war hier das Stichwort...:-)

LG
Ricky
Sonny85
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Sonny85 »

Hallo zusammen,

Hatte heute morgen den Termin bei Dr. Hoffmann. Habe nicht besonders lange warten müssen, hier und da ein paar Minuten, aber das ist alles normal.

Der Herr Doktor ist sehr freundlich und kompetent. Nach Kurzer Vorbesprechung bat er mich mich auszuziehen und hat mich "begutachtet".

Danach ging es zum Röntgen und zum Vermessen mit Lichtstrahlen.

Nach wiederrum kurzer Wartezeit dann die Diagnose: Ich habe einen Beckenschiefstand und eine Verkürzung der ischiocruralen Muskulatur. Dadurch das die Muskeln verkürzt sind, ziehen sie den Körper zusammen, so hat es mir der Herr Doktor erklärt. Als Folge dessen wurde ein Kyphosewinkel von 48 ° gemessen und ein Lordosewinkel von 43°. Dr Hoffmann sagte mir das 35° Normal seien.

Eine Therapie soll in 3 Schritten erfolgen:

1. Die Lendenmuskulatur lockern, lösen und dehnen (mit großen Buchstaben auf dem Rezept KEIN Muskelaufbau) weil die wohl das Hauptproblem ist.
2. Im Januar wieder kommen, die Lage checken und sich der Kyphose annehmen.
3. Habe ich vergessen, weil es einfach zu viele Infos waren, auf die ich nicht vorbereitet war.

Wie gesagt, Hauptursache die verkürzten Muskeln. Daran muss man arbeiten. Korsett und OP wurden ausgeschlossen.

Krankengymnastik habe ich verschrieben bekommen, 10 mal und Übungsanleitungen für zu Hause.

Weiß nur nicht was ich von den Gradzahlen halten soll, auf die ist der Doc nicht speziell eingegangen.

Über eure Meinungen und Erfahrungen würde ich mich natürlich sehr Freuen. Falls ihr auch Fragen an mich habt, werde ich diese natürlich gerne Beantworten.


Grüße Sonny
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von robinho »

Ich denke du wirst einfach eine antrainierte Fehlhaltung haben, also nichts strukturelles. Sollte nicht so schwer werden das wieder hinzukriegen.
socke
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von socke »

Sonny85 hat geschrieben: Weiß nur nicht was ich von den Gradzahlen halten soll, auf die ist der Doc nicht speziell eingegangen.
Hallo,

Gradzahlen sind nicht alles. Es gibt auch Leute, die ihr Leben lang mit 70° kyphose rumlaufen und gar keine Beschwerden haben. Es ist anerkannt, dass Gradzahlen und Beschwerdestärke keinen direkten Zusammenhang haben. Was der Doc dir als Therapievorschlag gesagt hat, solltest du beherzigen. Er kennt sich da wohl am Besten aus ;) Da du aktuell keine Beschwerden hast und in deinem Alter auch keine (schnelle) Verschlechterung zu erwarten ist, kannst du dich erstmal entspannen.

Ich liege z.B. bei 50° Kyphose (also marginal mehr als du) und habe ein Korsett verschrieben bekommen. Allerdings liegt die Lordose auch in einem deutlich erhöhten Bereich (sagte Rahmouni, er fand das glaub ich deutlich behandlungswürdiger als die Kyphosierung) und die Körperstatik ist dadurch durcheinander. Winkelangaben zum Vergleichen hab ich dazu leider nicht.

Wenn du Keilwirbel o.ä. hättest, hätte er da ja auch was zu gesagt. Die Wirbel an sich sind also scheinbar "heile". Solange du im Lot stehst und schmerzfrei bist, ist also alles gut.

LG
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Sonny85 »

Hallo ihr zwei, vielen Dank für eure Beiträge.
robinho hat geschrieben:Ich denke du wirst einfach eine antrainierte Fehlhaltung haben, also nichts strukturelles. Sollte nicht so schwer werden das wieder hinzukriegen.
Ich hoffe das du Recht hast! Seit drei Tagen mache ich jetzt die Übungen die mir Dr. Hoffmann mitgegeben hat zu Hause. Als Steigerung mache ich halt jede dieser Übungen 2-3 mal so oft als es auf diesem Blatt vorgegeben ist.

Hier auch mal eine Frage an die Allgemeinheit zur Wahl des Therapeuten bezüglich der Krankengymnastik: Ist es sinnvoll gleich zu jemanden zu gehen der auch Schroth praktiziert?
socke hat geschrieben:
Sonny85 hat geschrieben: Weiß nur nicht was ich von den Gradzahlen halten soll, auf die ist der Doc nicht speziell eingegangen.
Hallo,

Gradzahlen sind nicht alles. Es gibt auch Leute, die ihr Leben lang mit 70° kyphose rumlaufen und gar keine Beschwerden haben. Es ist anerkannt, dass Gradzahlen und Beschwerdestärke keinen direkten Zusammenhang haben. Was der Doc dir als Therapievorschlag gesagt hat, solltest du beherzigen. Er kennt sich da wohl am Besten aus ;) Da du aktuell keine Beschwerden hast und in deinem Alter auch keine (schnelle) Verschlechterung zu erwarten ist, kannst du dich erstmal entspannen.

Ich liege z.B. bei 50° Kyphose (also marginal mehr als du) und habe ein Korsett verschrieben bekommen. Allerdings liegt die Lordose auch in einem deutlich erhöhten Bereich (sagte Rahmouni, er fand das glaub ich deutlich behandlungswürdiger als die Kyphosierung) und die Körperstatik ist dadurch durcheinander. Winkelangaben zum Vergleichen hab ich dazu leider nicht.

Wenn du Keilwirbel o.ä. hättest, hätte er da ja auch was zu gesagt. Die Wirbel an sich sind also scheinbar "heile". Solange du im Lot stehst und schmerzfrei bist, ist also alles gut.

LG

Ja, ich hoffe wirklich sehr das ich auch Schmerzfrei bleibe. Ich stehe jetzt am Anfang der Therapie und möchte die so gut wie möglich durchziehen. Was die Gradzahlen angeht, hoffe ich auch da etwas gutmachen zu können.


Das größte Problem momentan bereitet mir mein "Kopf". Ich denke ständig nur an dieses eine Thema, kann nicht wirklich abschalten und aufhören mir Sorgen zu machen...


Liebe Grüße, Sonny
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Klaus
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Klaus »

Sony85 hat geschrieben:Als Folge dessen wurde ein Kyphosewinkel von 48 ° gemessen und ein Lordosewinkel von 43°. Dr Hoffmann sagte mir das 35° Normal seien.
Dr. Steffan definiert die Werte sogar so:
Normwerte Kyphose: 25°-40°, Lordose: 35°-55°
Das heißt, Du liegst nur 8 Grad über dem Normwert einer BWS Kyphose, sozusagen ein Mini-Rundrücken!
Und bei der LWS Lordose absolut im Normbereich, also kein Hohlkreuz.

Es gibt überhaupt keinen Grund, sich hier Gedanken zu machen !! Natürlich solltest Du die Übungen konsequent weiter machen.

Gruss
Klaus
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Re: Rücken - Frage/Meinung/Erfahrung

Beitrag von Sonny85 »

Hallo zusammen,

Nach langer Zeit melde ich mich mal wieder und die erste Erkenntnis lautet: "wow, wie die Zeit verfliegt".

Zunächst einmal möchte ich mich nochmals Bedanken, dafür dass dieses Forum existiert und an euch alle, die mit guten und sachlichen Ratschlägen vielen Menschen weiter helft.

Anfang des Jahres hat meine Mutter einen Termin bei Dr. Hoffmann gehabt, momentan befindet sie sich mittlerweile in Bad Salzungen, was wohl mehr als nötig war, aber ohne dieses Forum hätte weder ich noch sie weder von Dr. Hoffmann noch von Bad Salzungen und diversen Behandlungsmethoden erfahren.

Nun zu mir. Ich hatte zwei Termine bei Dr. Hoffmann wahrgenommen. Beide male bekam ich 10 mal KG verschrieben. Diese nahm ich auch wahr. Übungen machte ich parallel dazu natürlich zuhause auch. Mir ging vieles durch den Kopf, vor allem wollte ich so aktiv wie möglich an mein Problem rangehen. Oftmals las ich hier wie wichtig es ist eine gewisse Haltung halten zu können usw. Mir wurde klar das ich durch gewisse Massagen und Übungen alleine nicht viel ausrichten werde. Denn Übungen schön und gut, aber wenn ich mit denen Fertig bin und dann wieder falsch laufe, sitze, fernsehe usw. können sie ja allein nicht viel bringen.

Bevor ich weiter schreibe, möchte ich zunächst klar stellen das ich hier weder Werbung machen möchte noch keine Ahnung was sonst manchen noch einfallen würde. Des öfteren habe ich überhaupt überlegt ob ich dazu was schreiben soll hier oder nicht, um nicht wie oben erwähnt belächelt oder abgestempelt zu werden, aber da ich heute nach langer Zeit wieder das Forum durchgeblättert habe und hier und da Links gesehen habe und zu guter letzt über dieses Thema viewtopic.php?f=5&t=26770 gestolpert bin, habe ich mich entschlossen ein paar Sätze zu Schreiben.

Ich habe an diesem o.g. Training teilgenommen. Man trainiert nicht diverse Übungen, um diese dann ein paar Mal am Tag zu wiederholen und gut ist. Man Trainiert sich an, vieles was man vorher falsch gemacht hat, richtig zu machen. Und man Trainiert den ganzen tag. Es ist tatsächlich so, man bekommt einiges auf den Weg gegeben um sich selbst zu helfen. Was man daraus macht, hängt von einem selber ab. Hm, gerade jetzt merke ich, wie schwer es ist manche Sachen zu beschreiben.

Wie gesagt, ich bin vor einem halben Jahr einfach zur Dame gefahren, habe völlig unverbindlich mit ihr einen Kaffee getrunken, mir alles näher erläutern lassen und mich dazu entschieden das Training zu machen.

Ich muss mich leider wiederholen, da ich nicht weiss wie das jetzt ankommt, aber ich möchte wirklich hier keine Werbung oder sonstwas machen. Ich weiss auch nicht ob ich es geschrieben hätte, wenn nicht danach gefragt worden wäre.




So, nun aber genug davon, ich habe auch ein paar Fragen an euch. :) Wer sich meine Beiträge durchgelesen hat, weiss ja was Sache ist bei mir. Worum es mir geht ist folgendes. Ich möchte mich natürlich nicht nur auf eine Behandlungsmethode verlassen und möchte nicht sagen einzig und allein das ist der richtige Weg. Ich bin (Gott sei dank) schmerzfrei, jedoch möchte ich nicht in der Zukunft bereuen, etwas nicht gemacht zu haben. Ich spiele mit dem Gedanken, Anfang nächsten Jahres wieder zu Dr. Hoffmann zu fahren um mit ihm nochmals zu sprechen und mir anzuhören was er weiterhin empfiehlt. Meistens höre ich ja das es bei mir ja nicht so schlimm ist wie bei anderen, dessen ich mir durchaus auch bewusst bin und dankbar dafür bin. Andererseits weiss ich nicht ob ich vielleicht deswegen nicht ganz so ernst genommen werde, oder mache ich mir einfach zu viele Gedanken und sehe die ganze Sache schlimmer als sie ist? Was denkt ihr?

LG
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